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Wenn du denkst es geht nicht schlimmer…

…belehrt dich das Leben eines Besseren!

So geschehen einer Internetbekanntschaft. Kennengelernt als taffe, offene, sportliche und selbstbewusste Mutter von 4 Kindern, die als Selbstständige mitten im Leben steht. Dann stürzt sie im Haus die Treppe runter, und alles ist anders: Querschnittsgelähmt. Von heute auf morgen ist ihr gewohntes Leben nicht mehr das, was es einmal war. Alle Sorgen und Ängste von gestern sind verschwunden. Dafür hast sie nun neue … viele, echte Sorgen! Aber auch ein neues Ziel: Nicht aufgeben!

Der Erstkontakt mit Carole war vor einiger Zeit auf Google+. Sie war sehr aktiv und inspirierend … Keine Marketingtante, die das soziale Netzwerk nutzt, um noch bekannter zu werden. Nein, sie war privat dort und hat uns unterhalten. Sie hat uns an ihrem Leben teilhaben lassen … Ich fand es immer toll, wie sie das gemeistert hat: grosse Familie und eigene Firma. Super.

Irgendwann habe ich mit Google+ aufgehört, und habe die Profile nur noch sporadisch besucht. Dann Anfang des Jahres habe ich ihr Profil wieder einmal durchgescrollt und war verstört, als ich sie auf einem Foto in einem Rollstuhl sah. Ich las alles Posts durch und war sprachlos. Erstens, weil ich darüber sehr traurig war (hatte Mitleid (auch wenn sie das nicht gerne hat und hören will)) und zweitens, weil mir das wiedermal zeigt, wie schnell das Leben eine Überraschung für einen bereithält.

Ich las die Posts von Carole der Reihe nach und bemerkte, dass die veränderte Situation sie noch stärker machte. Sie lies alle öffentlich daran teilhaben. Sie steckt den Kopf nicht in den Sand!

Telefonisch teilte sie mir mit, wie schwierig es ist. Alles ändert sich! Alles! Das fängt bei dem Haus an und hört mit dem Stress mit den Behörden auf. Dank der Unterstützung von der Familie und Freunde übersteht sie auch diverse Tiefpunkte und macht weiter. Es war interessant zu hören, welche Umstände ein Rollstuhlfahrer zu meistern hat: zu hohe Bordsteinkanten, fehlender Behindertenparkplatz in der Gemeinde, Anfragen von Perversen Andersdenkenden etc. Man muss sich das mal vorstellen: Wir gehen durch die Stadt und denken in keinster Weise daran, ob man hier mit einem Rollstuhl lang fahren kann oder nicht… Als Rollstuhlfahrer sieht man die Welt auf einmal ganz anders.

Was auch nicht unerwähnt sei, dass in solchen Situationen der negativer Charakter eines Menschen hervortritt. Wahrscheinlich muss sie Ihre Selbständigkeit/Firma aufgeben, weil Behinderte nicht ins Konzept passen 🙁 Sie hat auch erwähnt, dass ihr Google+ Profil nach dem ersten Rollstuhlfoto rapide an Follower verloren hat. Menschen …

Abschliessend ist aber zu sagen, dass das Sprichwort «Wenn Du denkst es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her» auch seine Berechtigung hat. Mit der nötigen Unterstützung geht alles.  Man muss das Beste daraus machen. Es könnte schlimmer kommen… #liferocks

Wer mehr über Carole erfahren will und an ihren up&downs teilhaben will, oder sie kontaktieren möchte: Carole Rigonalli auf Google+

 


 

Ok, jetzt kommen wir zu der Sache, wo du Carole unterstützen kannst! Das Schrottteil der IV ist Schrott! Darum hat sie an einer Ausschreibung für einen HighTec-Rollstuhl teilgenommen:

Bildschirmfoto 2015-06-06 um 08.49.23

Ich würde Dich bitten für Carole zu voten UND den Link zu teilen, sodass sie vllt. diesen Rollstuhl gewinnt.

AUF DAS FOTO KLICKEN UND VOTEN! TEILEN NICHT VERGESSEN. DANKE …
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Olli’s Abschlussweissheit

«Das Beste zum Dessert». Aber was ist, wenn du nach dem Hauptgang den Löffel abgibst …

In diesem Sinne:  Das Leben ist viel zu wichtig, um es ernst zu nehmen!

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Veröffentlicht unter Privates

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