Honda Goldwing GL 1800 Teil3

Das Thema «Honda Goldwing» ist ja seit dem wir die BMW haben in den Hintergrund gerückt. Dennoch habe ich beim lokalen Hondahändler mal versucht, einen Termin für eine Probefahrt zu bekommen. Nicht so einfach …

Als der Händler dann anrief, und mir mitteilte, dass er ein Presse-Motorrad verfügbar hat, stieg die Freude. Nach drei Wochen hin und her, sind wir heute das 2021-Modell der Honda GL 1800 DA DTC Goldwing gefahren.

Ich bin erstmal alleine die Strasse hoch und wieder runter gefahren, um ein Gefühl zu bekommen. Immerhin wiegt der Trümmer ja auch nicht wenig. Am Anfang war auch wieder das wacklige Lenkgefühl da (wie bei der alten Goldwing), aber das legte sich nach ein paar Metern. Auch ungewohnt war das Fahren ohne Kupplung. Gerade enge Wendemanöver, wo man mit Kupplung und Hinterradbremse arbeitet, waren komisch zu meistern. Wir fuhren dann zu Zweit ca. eine Stunde durch die Gegend. Eine kleine kurvige Strecke bergauf und wieder bergab, Fotopause und Autobahn. Und, was soll ich sagen, ausser: Ich habe mich etwas verliebt! 🙂 Das Fahrgefühl ist komplett anders. Majestätisch, souverän und entspannt. Anders als der Krawallbruder K1600 wirkt die GL1800 sehr erwachsen. Beide Maschinen haben einen Sechszylinder, aber dennoch ist die Charakteristik auf Grund der Bauweise unterschiedlich. Die Goldwing ist auch flacher und nicht so bullig. Technisch – gerade das Cockpit – fehlt mir da aber noch etwas, was den sehr hohen Preis (NP: CHF 39’190) rechtfertigt. Es ist etwas altbacken. Das Navi soll ganz mies sein. Auch die Bedienung des Ganzen ist undurchdacht. Ich hoffe, dass das neue Modell ein modernes TFT bekommt und ein Navi von Garmin.

Nun gut … hätten wir das auch durch. Dank der BMW ist das Sofort-haben-Gefühl nicht so stark ausgeprägt, dass ich ein neues Projekt draus mache.

Abwarten und Tee trinken … die Idee damals war ja: «Zum 50. gibts ne Gold Wing». Aber wie einige wissen: Das ist bald. 😉

Wie immer ein paar Bilder:

 

 

 

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